Original Jugendstil Kredenz, Entwurf: Josef Urban zug. (Wien, um 1905), Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Wien, um 1905)
Preis auf Anfrage
Objekt: Kredenz
Entwurf: Josef Urban zug. (Wien, um 1905)
Modell-Nummer: -
Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Wien, um 1905)
Maße in cm (H x B x T): 225 x 96 x 59
Material: Weichholzkorpus Mahagoni furniert, palisander gebeizt & Schellack handpolitiert, florale & geometrische Messingapplikationen, geschliffener Spiegel, geschliffenes Glas, Marmor, 3 Schlüssel (sperren)
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Wiener Privatbesitz
Literatur: Das Interieur, 1902, Band 3, S. 29, 82, 114, 115 / Fotografie, "Goldener Jüngling" von Victor Lurje im Verkaufslokal der Wiener Werkstätte of America, Fifth Avenue, New York, 1922, Anonym, MAK Inv.nr. WWF 137-89-1 /
Zusätzliche Informationen:
Diese Wiener Aufsatzkredenz, gefertigt um 1905 ist ein herausragendes Beispiel für das Schaffen von Josef Urban (1872–1933). Urban, der an der Akademie der bildenden Künste bei Carl von Hasenauer studierte, zählt zu den prägendsten Gestaltern der Wiener Moderne. Als Gründungsmitglied (neben Hoffmann, Olbrich, Moser, Karpellus, Kainradl & Koch) des Siebener-Clubs (um 1892) und des Hagenbunds (1900), einflussreiche Wiener Künstlergruppen, verband er in seinen Entwürfen künstlerische Raffinesse mit funktionaler Eleganz.
Die Kredenz verkörpert Urbans charakteristische Formensprache und Stilelemente, die ein harmonisches Zusammenspiel von geometrischer Klarheit und organischer Bewegung schafft. Besonders markant ist hierbei der mit einer geschwungenen Linie durchzogene Kreis, der sich 1902 sowohl auf einer Sitzbank der “Deutschen Zeitung” in Wien, der Wohnung von Herrn Dr. Wähner (Türstockverkleidung und Bank des Wohnzimmers) als auch 1922 auf einem Fauteuil mit Beistelltisch im Verkaufslokal der Wiener Werkstätte of America (Fifth Avenue, New York) finden lässt. Ein weiteres Indiz für Urbans Entwurfsgeist sind die fast überdurchschnittlich hohen Messingblech-Umschläge der Beine sowie die ausgefallenen geometrischen & floralen Messingbeschläge, die in einer ähnlichen Art und Weise ebenfalls in der Wohnung Dr. Wähners verwendet wurden.
Josef Urban bewegte sich stilistisch zwischen Wiener Jugendstil und der frühen Wiener Werkstätte-Ästhetik, bevor er ab 1911 in die USA emigrierte und dort als Architekt und Bühnenbildner Karriere machte. Seine Möbelentwürfe zeigen eine klare Abkehr vom üppigen Historismus hin zu einer modernen, strukturierten Formensprache, die sowohl die Strenge der Geometrie als auch die Eleganz des Ornamentalen in sich vereint.
Lieferung gegen Aufpreis möglich
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Entwurf: Josef Urban zug. (Wien, um 1905)
Modell-Nummer: -
Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Wien, um 1905)
Maße in cm (H x B x T): 225 x 96 x 59
Material: Weichholzkorpus Mahagoni furniert, palisander gebeizt & Schellack handpolitiert, florale & geometrische Messingapplikationen, geschliffener Spiegel, geschliffenes Glas, Marmor, 3 Schlüssel (sperren)
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Wiener Privatbesitz
Literatur: Das Interieur, 1902, Band 3, S. 29, 82, 114, 115 / Fotografie, "Goldener Jüngling" von Victor Lurje im Verkaufslokal der Wiener Werkstätte of America, Fifth Avenue, New York, 1922, Anonym, MAK Inv.nr. WWF 137-89-1 /
Zusätzliche Informationen:
Diese Wiener Aufsatzkredenz, gefertigt um 1905 ist ein herausragendes Beispiel für das Schaffen von Josef Urban (1872–1933). Urban, der an der Akademie der bildenden Künste bei Carl von Hasenauer studierte, zählt zu den prägendsten Gestaltern der Wiener Moderne. Als Gründungsmitglied (neben Hoffmann, Olbrich, Moser, Karpellus, Kainradl & Koch) des Siebener-Clubs (um 1892) und des Hagenbunds (1900), einflussreiche Wiener Künstlergruppen, verband er in seinen Entwürfen künstlerische Raffinesse mit funktionaler Eleganz.
Die Kredenz verkörpert Urbans charakteristische Formensprache und Stilelemente, die ein harmonisches Zusammenspiel von geometrischer Klarheit und organischer Bewegung schafft. Besonders markant ist hierbei der mit einer geschwungenen Linie durchzogene Kreis, der sich 1902 sowohl auf einer Sitzbank der “Deutschen Zeitung” in Wien, der Wohnung von Herrn Dr. Wähner (Türstockverkleidung und Bank des Wohnzimmers) als auch 1922 auf einem Fauteuil mit Beistelltisch im Verkaufslokal der Wiener Werkstätte of America (Fifth Avenue, New York) finden lässt. Ein weiteres Indiz für Urbans Entwurfsgeist sind die fast überdurchschnittlich hohen Messingblech-Umschläge der Beine sowie die ausgefallenen geometrischen & floralen Messingbeschläge, die in einer ähnlichen Art und Weise ebenfalls in der Wohnung Dr. Wähners verwendet wurden.
Josef Urban bewegte sich stilistisch zwischen Wiener Jugendstil und der frühen Wiener Werkstätte-Ästhetik, bevor er ab 1911 in die USA emigrierte und dort als Architekt und Bühnenbildner Karriere machte. Seine Möbelentwürfe zeigen eine klare Abkehr vom üppigen Historismus hin zu einer modernen, strukturierten Formensprache, die sowohl die Strenge der Geometrie als auch die Eleganz des Ornamentalen in sich vereint.
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Entwurf: Josef Urban zug. (Wien, um 1905)
Modell-Nummer: -
Ausführung: Unbekannte Kunstmöbeltischlerei (Wien, um 1905)
Maße in cm (H x B x T): 225 x 96 x 59
Material: Weichholzkorpus Mahagoni furniert, palisander gebeizt & Schellack handpolitiert, florale & geometrische Messingapplikationen, geschliffener Spiegel, geschliffenes Glas, Marmor, 3 Schlüssel (sperren)
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Wiener Privatbesitz
Literatur: Das Interieur, 1902, Band 3, S. 29, 82, 114, 115 / Fotografie, "Goldener Jüngling" von Victor Lurje im Verkaufslokal der Wiener Werkstätte of America, Fifth Avenue, New York, 1922, Anonym, MAK Inv.nr. WWF 137-89-1 /
Zusätzliche Informationen:
Diese Wiener Aufsatzkredenz, gefertigt um 1905 ist ein herausragendes Beispiel für das Schaffen von Josef Urban (1872–1933). Urban, der an der Akademie der bildenden Künste bei Carl von Hasenauer studierte, zählt zu den prägendsten Gestaltern der Wiener Moderne. Als Gründungsmitglied (neben Hoffmann, Olbrich, Moser, Karpellus, Kainradl & Koch) des Siebener-Clubs (um 1892) und des Hagenbunds (1900), einflussreiche Wiener Künstlergruppen, verband er in seinen Entwürfen künstlerische Raffinesse mit funktionaler Eleganz.
Die Kredenz verkörpert Urbans charakteristische Formensprache und Stilelemente, die ein harmonisches Zusammenspiel von geometrischer Klarheit und organischer Bewegung schafft. Besonders markant ist hierbei der mit einer geschwungenen Linie durchzogene Kreis, der sich 1902 sowohl auf einer Sitzbank der “Deutschen Zeitung” in Wien, der Wohnung von Herrn Dr. Wähner (Türstockverkleidung und Bank des Wohnzimmers) als auch 1922 auf einem Fauteuil mit Beistelltisch im Verkaufslokal der Wiener Werkstätte of America (Fifth Avenue, New York) finden lässt. Ein weiteres Indiz für Urbans Entwurfsgeist sind die fast überdurchschnittlich hohen Messingblech-Umschläge der Beine sowie die ausgefallenen geometrischen & floralen Messingbeschläge, die in einer ähnlichen Art und Weise ebenfalls in der Wohnung Dr. Wähners verwendet wurden.
Josef Urban bewegte sich stilistisch zwischen Wiener Jugendstil und der frühen Wiener Werkstätte-Ästhetik, bevor er ab 1911 in die USA emigrierte und dort als Architekt und Bühnenbildner Karriere machte. Seine Möbelentwürfe zeigen eine klare Abkehr vom üppigen Historismus hin zu einer modernen, strukturierten Formensprache, die sowohl die Strenge der Geometrie als auch die Eleganz des Ornamentalen in sich vereint.
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