Original secessionistische Sitzgruppe, Entwürfe: J. M. Olbrich, G. Siegel & J. Hoffmann (Wien, 1899, 1900 & 1909), Ausführungen: M. Niedermoser, J. J. Kohn & Backhausen (Wien, 1900, 1906)

€ 19.900,00

Objekt: Beistelltisch
Entwurf: Gustav Siegel (Wien, 1899)
Modell-Nummer: 326/T
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, 1900)
Maße in cm (H x DM): 74 × 69
Material: Buchen-Bugholz, geschliffenes Glas, Messing, Stoff (original Backhausen, „Diana“ von Prof. J. Hoffmann um 1909)
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Budapester Privatbesitz
Literatur: Fotografie, Fotografie eines Empfangsraumes, ausgeführt von Jacob & Josef Kohn, Marianne Strobl, MAK Inv.nr. KI 7480-11 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 6 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 54 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 34-35

Objekt: 2 x Armlehnstuhl
Entwurf: Joseph Maria Olbrich (Wien, 1898/1899)
Modell-Nummer: -
Ausführung: Michael / Josef Niedermoser (Wien, um 1900)
Maße in cm (H x B x T): 84 x 55,5 x 50
Material: Mahagoniholz (palisander gebeizt), Messing, Stoff (Backhausen, Modell “Diana - MC939B05”, Entwurf von Prof. Josef Hoffmann, 1909)
Zustand: fachmännisch restauriert (Schellack Handpolitiert)
Provenienz: Wien
Literatur: Das Interieur 1901, S. 100-105 / Dekorative Kunst - Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Band 6, 1900, S.472 / Möbel des Jugendstils - Vera J. Behal - Sammlung des Österreichischen Museums für angewandte Kunst, 213 / Wagner, Hoffmann, Loos und die Wiener Moderne, Eva B. Ottilinger, 2018, S. 92-95

Zusätzliche Informationen:
Die hier gezeigte secessionistische Sitzgruppe, bestehend aus zwei Armlehnstühlen und einem Beistelltisch, wurde ursprünglich nicht als zusammengehöriges Ensemble entworfen, sondern vereint Stücke, deren Formensprache außergewöhnlich harmoniert. Diese stilistische Übereinstimmung verdeutlicht die enge gestalterische Verwandtschaft innerhalb der Wiener Kunstszene um 1900 und illustriert die wechselseitigen Einflüsse zwischen den führenden Designern und Herstellern jener Zeit.

Die Armlehnstühle wurden von Joseph Maria Olbrich in den Jahren 1898/1899 für den Musikraum von Dr. Friedrich Victor Spitzer entworfen und von den Möbelfabrikanten Josef und Michael Niedermoser ausgeführt. Olbrich, Gründungsmitglied der Wiener Secession (1897), schuf mit diesen Stühlen ein Beispiel für die klare Linienführung und reduzierte Ornamentik, die charakteristisch für die avantgardistischen Strömungen dieser Epoche waren.

Der Beistelltisch wurde 1899 von Gustav Siegel für Jacob & Josef Kohn entworfen und ab der Pariser Weltausstellung 1900 produziert. Als Schüler von Prof. Josef Hoffmann an der Kunstgewerbeschule und späterer Chefdesigner bei Kohn verband Siegel konstruktive Innovation mit einer eleganten Formensprache. Seine Entwürfe gelten als Schlüsselwerke der Bugholztechnik und trugen maßgeblich zur internationalen Anerkennung des Wiener Möbeldesigns bei.

Ein wesentliches Element, das die einzelnen Stücke verbindet, ist die textile Gestaltung: Sowohl die Armlehnstühle als auch der Tisch wurden mit dem Stoff „Diana“ bezogen bzw. unterlegt, den Josef Hoffmann 1909 für Backhausen & Söhne entwarf. Diese gemeinsame textile Komponente verstärkt die visuelle Einheit der Möbel und verweist zugleich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Wiener Kunstgewerbeszene.

Obwohl die Sitzgruppe ursprünglich nicht als einheitliches Ensemble konzipiert wurde, offenbart ihre Zusammenstellung die enge gestalterische Verwandtschaft der beteiligten Künstler und Hersteller. Sie demonstriert eindrucksvoll das gemeinsame Streben nach einer neuen, modernen Formensprache, die die Wiener Secession um die Jahrhundertwende prägte.

Lieferung gegen Aufpreis möglich

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Objekt: Beistelltisch
Entwurf: Gustav Siegel (Wien, 1899)
Modell-Nummer: 326/T
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, 1900)
Maße in cm (H x DM): 74 × 69
Material: Buchen-Bugholz, geschliffenes Glas, Messing, Stoff (original Backhausen, „Diana“ von Prof. J. Hoffmann um 1909)
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Budapester Privatbesitz
Literatur: Fotografie, Fotografie eines Empfangsraumes, ausgeführt von Jacob & Josef Kohn, Marianne Strobl, MAK Inv.nr. KI 7480-11 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 6 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 54 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 34-35

Objekt: 2 x Armlehnstuhl
Entwurf: Joseph Maria Olbrich (Wien, 1898/1899)
Modell-Nummer: -
Ausführung: Michael / Josef Niedermoser (Wien, um 1900)
Maße in cm (H x B x T): 84 x 55,5 x 50
Material: Mahagoniholz (palisander gebeizt), Messing, Stoff (Backhausen, Modell “Diana - MC939B05”, Entwurf von Prof. Josef Hoffmann, 1909)
Zustand: fachmännisch restauriert (Schellack Handpolitiert)
Provenienz: Wien
Literatur: Das Interieur 1901, S. 100-105 / Dekorative Kunst - Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Band 6, 1900, S.472 / Möbel des Jugendstils - Vera J. Behal - Sammlung des Österreichischen Museums für angewandte Kunst, 213 / Wagner, Hoffmann, Loos und die Wiener Moderne, Eva B. Ottilinger, 2018, S. 92-95

Zusätzliche Informationen:
Die hier gezeigte secessionistische Sitzgruppe, bestehend aus zwei Armlehnstühlen und einem Beistelltisch, wurde ursprünglich nicht als zusammengehöriges Ensemble entworfen, sondern vereint Stücke, deren Formensprache außergewöhnlich harmoniert. Diese stilistische Übereinstimmung verdeutlicht die enge gestalterische Verwandtschaft innerhalb der Wiener Kunstszene um 1900 und illustriert die wechselseitigen Einflüsse zwischen den führenden Designern und Herstellern jener Zeit.

Die Armlehnstühle wurden von Joseph Maria Olbrich in den Jahren 1898/1899 für den Musikraum von Dr. Friedrich Victor Spitzer entworfen und von den Möbelfabrikanten Josef und Michael Niedermoser ausgeführt. Olbrich, Gründungsmitglied der Wiener Secession (1897), schuf mit diesen Stühlen ein Beispiel für die klare Linienführung und reduzierte Ornamentik, die charakteristisch für die avantgardistischen Strömungen dieser Epoche waren.

Der Beistelltisch wurde 1899 von Gustav Siegel für Jacob & Josef Kohn entworfen und ab der Pariser Weltausstellung 1900 produziert. Als Schüler von Prof. Josef Hoffmann an der Kunstgewerbeschule und späterer Chefdesigner bei Kohn verband Siegel konstruktive Innovation mit einer eleganten Formensprache. Seine Entwürfe gelten als Schlüsselwerke der Bugholztechnik und trugen maßgeblich zur internationalen Anerkennung des Wiener Möbeldesigns bei.

Ein wesentliches Element, das die einzelnen Stücke verbindet, ist die textile Gestaltung: Sowohl die Armlehnstühle als auch der Tisch wurden mit dem Stoff „Diana“ bezogen bzw. unterlegt, den Josef Hoffmann 1909 für Backhausen & Söhne entwarf. Diese gemeinsame textile Komponente verstärkt die visuelle Einheit der Möbel und verweist zugleich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Wiener Kunstgewerbeszene.

Obwohl die Sitzgruppe ursprünglich nicht als einheitliches Ensemble konzipiert wurde, offenbart ihre Zusammenstellung die enge gestalterische Verwandtschaft der beteiligten Künstler und Hersteller. Sie demonstriert eindrucksvoll das gemeinsame Streben nach einer neuen, modernen Formensprache, die die Wiener Secession um die Jahrhundertwende prägte.

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Objekt: Beistelltisch
Entwurf: Gustav Siegel (Wien, 1899)
Modell-Nummer: 326/T
Ausführung: Jacob & Josef Kohn (Wien, 1900)
Maße in cm (H x DM): 74 × 69
Material: Buchen-Bugholz, geschliffenes Glas, Messing, Stoff (original Backhausen, „Diana“ von Prof. J. Hoffmann um 1909)
Zustand: fachmännisch restauriert
Provenienz: Budapester Privatbesitz
Literatur: Fotografie, Fotografie eines Empfangsraumes, ausgeführt von Jacob & Josef Kohn, Marianne Strobl, MAK Inv.nr. KI 7480-11 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 6 / Jacob & Josef Kohn, Katalog 1904 & 1907, Éditions Volutes1900, S. 54 / Il mobile moderno, Gebrüder Thonet Vienna, Jacob & Josef Kohn, Giovanni Renzi, 2008, S. 34-35

Objekt: 2 x Armlehnstuhl
Entwurf: Joseph Maria Olbrich (Wien, 1898/1899)
Modell-Nummer: -
Ausführung: Michael / Josef Niedermoser (Wien, um 1900)
Maße in cm (H x B x T): 84 x 55,5 x 50
Material: Mahagoniholz (palisander gebeizt), Messing, Stoff (Backhausen, Modell “Diana - MC939B05”, Entwurf von Prof. Josef Hoffmann, 1909)
Zustand: fachmännisch restauriert (Schellack Handpolitiert)
Provenienz: Wien
Literatur: Das Interieur 1901, S. 100-105 / Dekorative Kunst - Illustrierte Zeitschrift für angewandte Kunst, Band 6, 1900, S.472 / Möbel des Jugendstils - Vera J. Behal - Sammlung des Österreichischen Museums für angewandte Kunst, 213 / Wagner, Hoffmann, Loos und die Wiener Moderne, Eva B. Ottilinger, 2018, S. 92-95

Zusätzliche Informationen:
Die hier gezeigte secessionistische Sitzgruppe, bestehend aus zwei Armlehnstühlen und einem Beistelltisch, wurde ursprünglich nicht als zusammengehöriges Ensemble entworfen, sondern vereint Stücke, deren Formensprache außergewöhnlich harmoniert. Diese stilistische Übereinstimmung verdeutlicht die enge gestalterische Verwandtschaft innerhalb der Wiener Kunstszene um 1900 und illustriert die wechselseitigen Einflüsse zwischen den führenden Designern und Herstellern jener Zeit.

Die Armlehnstühle wurden von Joseph Maria Olbrich in den Jahren 1898/1899 für den Musikraum von Dr. Friedrich Victor Spitzer entworfen und von den Möbelfabrikanten Josef und Michael Niedermoser ausgeführt. Olbrich, Gründungsmitglied der Wiener Secession (1897), schuf mit diesen Stühlen ein Beispiel für die klare Linienführung und reduzierte Ornamentik, die charakteristisch für die avantgardistischen Strömungen dieser Epoche waren.

Der Beistelltisch wurde 1899 von Gustav Siegel für Jacob & Josef Kohn entworfen und ab der Pariser Weltausstellung 1900 produziert. Als Schüler von Prof. Josef Hoffmann an der Kunstgewerbeschule und späterer Chefdesigner bei Kohn verband Siegel konstruktive Innovation mit einer eleganten Formensprache. Seine Entwürfe gelten als Schlüsselwerke der Bugholztechnik und trugen maßgeblich zur internationalen Anerkennung des Wiener Möbeldesigns bei.

Ein wesentliches Element, das die einzelnen Stücke verbindet, ist die textile Gestaltung: Sowohl die Armlehnstühle als auch der Tisch wurden mit dem Stoff „Diana“ bezogen bzw. unterlegt, den Josef Hoffmann 1909 für Backhausen & Söhne entwarf. Diese gemeinsame textile Komponente verstärkt die visuelle Einheit der Möbel und verweist zugleich auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb der Wiener Kunstgewerbeszene.

Obwohl die Sitzgruppe ursprünglich nicht als einheitliches Ensemble konzipiert wurde, offenbart ihre Zusammenstellung die enge gestalterische Verwandtschaft der beteiligten Künstler und Hersteller. Sie demonstriert eindrucksvoll das gemeinsame Streben nach einer neuen, modernen Formensprache, die die Wiener Secession um die Jahrhundertwende prägte.

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